Schock am Morgen


Einbruch in Verwaltung und Lehrerzimmer


Irgendwann passiert es dann mal wieder. Keiner hat es erwartet, das letzte Mal liegt lange zurück, der Frust ist um so größer. In der Nacht zum 6. November drangen Unbekannte in die Schule ein, brachen mehrere Türen auf ihrem Weg zur Verwaltung auf, traten dort die Tür brachial ein und hinterließen im Sekretariat, den Schulleitungszimmern und dem Lehrerzimmer eine Spur der Verwüstung.

Der Schaden für die Schule ist nicht gering, die aufgebrochenen Aktenschränke müssen für ca. 1300,- EURO ersetzt werden, 500,- EURO wurden mit einer gestohlenen Kontokarte vom Schülerkonto widerrechtlich abgehoben. Der ohnehin arg geschrumpfte Haushalt der Schule wird so noch weiter zurechtgestutzt. Ob es sich um Beschaffungskriminalität handelt oder einen Racheakt eines zutiefst frustrierten Schülers, wird wohl so schnell nicht herausgefunden werden können. Jedenfalls wurde offen daliegendes Münzgeld verschmäht, an elektronischen Wertgegenständen waren die Unbekannten auch nicht interessiert. Die Kripo verfolgt den Fall, doch realistisch gesehen bleibt der Einbruch für die Schule - und damit für die Schüler - ein großer Verlust. "Für sachdienliche Hinweise ... ", diesen bekannten Spruch zu beenden, wird uns wohl auch nicht viel weiterhelfen. Hoffen wir, dass wir damit - dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit folgend - erst einmal wieder für einige Jahre Ruhe haben. Immerhin sollten potentielle Täter wissen, dass in Schulen, Kindergärten oder anderen öffentlichen Einrichtungen in der Regel nichts zu holen ist, das Einbruchsverhalten ist zutiefst asozial, es trifft jene, die selbst auf jeden Cent angewiesen sind.


Wandalismus pur:
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NW Artikel
rektorzimmer < Rektorzimmer
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neuetuer < Schadensbehebung

p.s. Die beiden Täter konnten im März 2003 überführt werden. Sie waren aus der Justizvollzugsanstalt Herford entflohen und hatten in den folgenden Wochen ihre Geldprobleme auf brachiale Art und Weise an vielen Orten gelöst. Gefasst wurden sie schließlich in Minden.

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